Die verlorene Schwester
aus Jan Baynham
Zwei Frauen. Zwei große Lieben. Und ein Geheimnis, das eine Familie zerriss.
Kreta, 1963. Greta kommt mit zwanzig als Kunststudentin in einem heruntergekommenen Hafenviertel an – und verliebt sich in Andreas Papadakis. Er malt, er lacht, er nennt sie agápi mou. An einem Strand im Süden der Insel verspricht er ihr den Rest seines Lebens. Doch was wenige Monate später geschieht, wird Greta für immer von ihm trennen.
Wales, 1984. Achtzehn Tage nach dem Tod ihrer Mutter findet Zoë auf dem Dachboden einen Umschlag: Leben vor dem Unfall. Darin Fotos einer griechischen Künstlerkommune, vergilbte Zettel in einer Sprache, die sie nicht lesen kann – und ein silbernes Armband mit Mäandermuster.
Zoë ist nicht einmal zwanzig und hat niemanden mehr. Ihr Leben lang hieß es, sie sehe ihrer blonden Mutter kein bisschen ähnlich. Ihre Mutter hat sie gebeten, ihre Asche vor der Küste Kretas zu verstreuen – als Anfang ihrer eigenen Abenteuer. Also reist Zoë allein nach Griechenland und trifft dort Theo, der ihr hilft, die Spuren ihrer Mutter zu finden, und der sie ansieht, wie sie noch nie jemand angesehen hat.
Doch in Fáros Limáni nennen Fremde sie beim falschen Namen. Ein Juwelier grüßt sie, als kenne er sie seit Jahren. Und dann steht plötzlich eine junge Frau vor ihr, die ihr Spiegelbild ist.
Eine große Liebesgeschichte über zwei Generationen, über Mütter und Töchter und darüber, wer wir sind, wenn alles, was man uns erzählt hat, nicht stimmt.
Kategorien: Liebesromane, Frauenliteratur
aus 8. September 2026
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