Die Weißnäherin
aus Helga Kunde
Die Weißnäherin
Mansfelder Land, 1898: Minna trägt die Narben ihrer Vergangenheit wie unsichtbare Schatten. Heilung findet sie in einer Ehe voller Wärme und Geborgenheit mit jenem Mann, der einst ihr Retter in dunklen Tagen war. Doch das Schicksal bleibt unberechenbar. Nach dem abrupten, tragischen Tod ihrer Eltern will Minna mit ihrer Familie alles hinter sich lassen und einen Neuanfang wagen. Im Haus ihres Bruders, umgeben von Erinnerungen und alten Geschichten, wagt sie den großen Schritt und eröffnet eine bescheidene Schneiderstube. Was als verzweifelter Versuch beginnt, die Familie selbst in härtesten Zeiten über Wasser zu halten, entwickelt sich ungeahnt zu Minna‘s Eintrittskarte in eine größere Welt. Die filigranen Arbeiten, die ihre Hände erschaffen, sprechen sich rasch herum. Bald stehen wohlhabende Kundinnen bei ihr Schlange und für Minna öffnet sich die Tür zu einer vielversprechenden Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu …
Der Roman „Die Weißnäherin“ erzählt von einer Frau, die sich mit Standhaftigkeit und Menschlichkeit jeder Bedrohung entgegensetzt, die in Zeiten von Hunger und Not für ihre Liebsten kämpft und dabei nie ihren Glauben an das Gute verliert. Es ist die Geschichte einer Heldin, deren Mut und Kreativität sie unwissentlich auf den Weg zu einer großen Karriere Gutes tun lässt. Ein bewegendes Schicksal, das Leserinnen und Leser mitreißt bis zur letzten Seite.
Kategorien: Historische Romane
aus 15. September 2026
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