Ein Winter unterm Reet: Die Küstenhebamme 2 – Liebe, Wind und neue Hoffnung an der Nordsee
aus Heike Fröhling
Es ist November auf Föhr. Die Fähren fahren seltener, und zwei Frauen stehen jede vor der Entscheidung ihres Lebens.
Hebamme Marieke Hansen ist für alle da, nur an ihr eigenes Glück glaubt sie nicht mehr. Als ihre sechzehnjährige Nichte Leni schwanger wird und sich entschließt, das Kind zu bekommen und endlich ihr eigenes Leben zu beginnen, droht die Familie daran zu zerbrechen. Marieke stellt sich an Lenis Seite, auch wenn sie sich für ihre Nichte einen anderen Weg gewünscht hätte. Ausgerechnet jetzt traut Dr. Mattis Lorenzen ihr mehr zu, als sie sich selbst zugesteht, und je näher er ihr kommt, desto stärker brechen alte Wunden auf.
Zur gleichen Zeit kehrt die Architektin Frauke Nissen nach dem Tod ihres Vaters auf die Insel zurück, die sie längst hinter sich gelassen hat. Sie will nur eines: die demenzkranke Mutter versorgt wissen und schnell wieder weg. Doch das alte Reethaus ihrer Kindheit muss vor dem Winter neu gedeckt werden. Als der wortkarge Reetdachdecker Thore Braren das morsche Reet abträgt, tauchen auf dem Speicher alte Briefe auf. Mit einem Mal ist ihr Vater ein Fremder, der ein zweites Leben führte. Und sie verliebt sich ausgerechnet in den Sohn der Frau, mit der er ihre Familie all die Jahre betrogen hat.
Zwei Frauen, ein Winter unterm Reet, und für beide stellt sich dieselbe Frage: Ist die Angst stärker oder die Liebe?
Der zweite Band der Föhr-Reihe. Alle Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Für alle, die wissen, dass das Leben selten nach Plan verläuft, und trotzdem an das Gute glauben.
Kategorien: Liebesromane, Frauenliteratur