The Girl in the Library

von Kathi Unterberg

Lady Harriet Parsket ist jung, einigermaßen hübsch und geradezu unverschämt reich.
Zumindest solange bis sie heiratet und ihre Mitgift und ihr zukünftiges Erbe zum Vermögen ihres Gemahls werden. Wie gut, dass sie nicht gedenkt jemals eine Ehe einzugehen. Niemals und mit niemandem. Wirklich. Ihr steht der Sinn nach Abenteuer, nicht nach dem langweiligen Leben einer braven Hausfrau.

Doch die Zeiten sind nicht leicht für junge Frauen, die nach Unabhängigkeit streben. Immerhin stimmt ihre Mutter zu, dass Harriet zu ihrer Tante nach Oxford ziehen darf, in der Hoffnung, dass der heiratsunwilligen Tochter dort ein adretter Student über den Weg läuft. Oder gar ein einsamer Lord? Auch Mütter dürfen Träume haben.

Harriets Pläne sehen natürlich anders aus. Sie hat vor sich ein selbstständiges Leben aufzubauen. Finanziell unabhängig von ihren Eltern und weit weg von den Orten ihrer Kindheit.
Was sich allerdings schwieriger erweist als gedacht. Über Umwege findet sie eine Anstellung in einer Bibliothek. Dumm nur, dass Frauen der Zutritt nicht gestattet ist. Noch dümmer, dass sie ihr Herz an den mürrischen Bibliothekar verliert und wirklich überaus unglücklich, dass dieser ebenfalls keinerlei Bestreben eine Ehe einzugehen zeigt.

Zumindest kann Harriet bald einiges auf ihrer Liste erlebter Abenteuer abhaken:
Eine geradezu unerhörte Begegnung im Zug? - Check.
Sich als Mann verkleiden? - Check.
Lernen ein Feuer anzuzünden? - Check.
Sich unsterblich verlieben? - Check.
Heimliche Küsse am Kamin? - Absoluter Check!

Doch bedauerlicherweise erscheint ihr der Gedanke an die Ehe plötzlich überaus verlockend. An eine Ehe mit einem mittellosen Bibliothekar, der wieder und wieder betont, dass er wirklich nicht gedenkt sie zu ehelichen. Der ihren Eltern ganz und gar nicht geeignet erschiene. Und eigentlich wollte sie doch nicht heiraten, verdammt aber auch.

In THE GIRL IN THE LIBRARY gibt es keine Morde oder Verschwörungen (oder doch?), keine tiefdunklen Geheimnisse, deren Aufdeckung alles verändern könnte, und brenzlige Situationen. Leider auch keine knuffigen Tiere. Die haben nicht mehr reingepasst.
Es ist einfach nur eine cozy Romance. Ein gemütlicher, kleiner Roman, den man entspannt auf dem Sofa lesen kann.

Wir empfehlen dazu eine Tasse Schwarzen Tee mit Salzkaramell.
Kategorien: Liebesromane, Historische Romane
Vom 7. Mai 2020
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